Messdiener / Ministranten

„Ministrant“ – übersetzt aus der lateinischen Sprache bedeutet „der Dienende“. Sie vertreten damit die Gemeinde beim liturgischen Dienst, sei es in der Heiligen Messe, sei es bei den zahlreichen liturgischen Feierformen wie Taufe, Trauung, Beerdigung oder Wortgottesdienste. Außerhalb des „liturgischen Aufgabenbereichs“ in der Liturgie treffen sich die Messdiener auch zu weiteren Aktivitäten: Ausflüge, Unternehmungen, Freizeiten u.v.m. Viele Messdiener sind auch bei der jährlichen Sternsinger-Aktion mit dabei und sind auch beim Rätschen an Ostern im Einsatz.

 

Messdiener*in werden

Das ist ganz einfach!

In all unseren Gemeinden gibt es Messdiener*innen, die sonntags und werktags den Dienst am Altar übernehmen. 

Gemeinde Hauenstein: Hier gibt es einen Messdienerplan, der für mehrere Wochen gilt. Ihr werdet fest eingeteilt.

Gemeinde Lug/Schwanheim: Da die Messdienerschar hier nicht so groß ist, wird auch kein Plan erstellt.

In beiden Gemeinden gilt, "IHR SEID JEDERZEIT HERZLICH WILLKOMMEN"

 

Die Kommunionkinder werden jedes Jahr schon vor dem Weißen Sonntag zu einem Schnupperdienen eingeladen. Dies wird durch die großen Messdiener*innen geleitet, die sich über die Verstärkung am Altar sehr freuen.

Wenn du Lust bekommen hast, bei den Messdiener*innen mitzumachen, dann melde dich einfach im Pfarrbüro, sprich den Pfarrer oder einen Messdiener/ eine Messdienerin an.

Minis in Rom 2018

Unter dem Motto "Suche Frieden und jage ihm nach" (Psalm 34,15) fand vom 27. Juli bis zum 03. August 2018 die 12. internationale Romwallfahrt er Ministrantinnen und Ministranten statt.

Diese Wallfahrt findet ca. alle 4-5 Jahre statt. Dieses Jahr waren rund 60.000 Jugendliche aus der ganzen Welt in Rom versammelt. Dabei war die Mehrheit der Ministrantinnen und Ministranten aus Deutschland vertreten.

Gemeinsam mit 1100 Jugendlichen aus dem Bistum, feierte Bischof Karl-Heinz Wiesemann zur Eröffnung der Wallfahrt einen Gottesdienst in Santa Maria in Aracoeli. In seiner Predigt hat er die Beudeutsamkeit des Ortes auf dem Kapitolberg und auf andere wichtige Stätte in Rom hingewiesen.

Die Hauensteiner Minis konnten während der Wallfahrt einige dieser wichtigen Orte besuchen. Besonders schön war für viele der Gottesdienst am Morgen in einer Kapelle unter dem Petersdom. Nach dem Gottesdienst hatten die Minis die Gelegenheit den fast menschenleeren Petersdom zu besichtigen und auf von der Kuppel die Aussicht über Rom und den Vatikan zu genießen.

Neben Besichtigungen und Begegnungen mit anderen Ministranten und Ministrantinnen war ein besonderer Höhepunkt das Treffen mit dem Papst am Dienstagnachmittag. Papst Franziskus hat fünf Fragen rund um den Glauben, die Jugendliche gestellt haben, beantwortet und im Anschluss eine Andacht auf dem Petersplatz gehalten. In seiner Ansprache hat er den Jugendlichen Mut zugesprochen, nicht müde zu werden für Frieden einzutreten.