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In dieser Übersicht finden Sie alle Gemeinden / Ortschaften die zur Pfarrei Hl. Katharina von Alexandrien in Hauenstein gehören.

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Heilige Katharina von Alexandrien

Im Bistum Speyer hat im Jahr 2009 ein Umstrukturierungsprozess begonnen. Das neue Seelsorgekonzept impliziert eine inhaltliche Veränderung und Neuordnung, aber auch eine strukturelle Veränderung. So wurden aus bisher 346 Pfarrgemeinden zum 1. Advent 2015 im Bistum Speyer 70 neue Pfarreien errichtet.

Die Pfarrei Hauenstein, die die Gemeinden Hauenstein, Lug und Schwanheim einschließt, hat sich für die Heilige Katharina von Alexandrien als Patronin entschieden.

Ein Logo, dass sowohl ein Wiedererkennungswert hat, als auch die Zugehörigkeit zum Bistum wiederspiegelt, wurde ebenfalls in einem Prozess entwickelt.

Die Patronin

"Margaretha mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Kadl mit dem Radl, das sind die drei heiligen Madl"

Seit dem 1.1.2016 heißt die neue Pfarrei Heilige Katharina von Alexandrien. Aber wer ist eigentlich dieses Madl?

Katharina ist eine der bekanntesten Heiligen. Sie lebte im dritten bzw. Anfang des vierten Jahrhunderts. Der Legende nach war Katharina die Tochter des heidnischen Königs Costus von Zypern.

Man sagt Katharina nach, dass sie eine schöne und sehr gebildete Frau war, die zudem aus einem reichen Elternhaus kam. Verschiedene Heiratsanträge schlug sie aus. Die junge Frau traf einen Einsiedler, der ihr von Jesus Christus erzählte, darauf hin bekehrte sie sich zum christlichen Glauben und ließ sich taufen.

Katharina war überzeugte Christin, die auch für ihren neu entdeckten Glauben eintrat. So reiste sie nach Alexandrien. Als der Kaiser dort von ihr und anderen Christen heidnische Opfer forderte, fing sie an mit ihm zu diskutieren, dass er seinen Aberglaube ablegen solle. In einer öffentlichen Diskussion sollte sie ihren Glauben rechtfertigen. Es wurden 50 Philosophen eingeladen, die von Katharinas Feuereifer und ihrem starken Glauben und nicht zuletzt von ihren klugen Argumenten überzeugt wurden. So ließen sich alle Philosophen taufen, da sie mit Katharinas Hilfe den richtigen Glauben entdeckten.

Von der Kunst des Argumentierens angezogen, wollte der Kaiser die schöne Katharina heiraten. Doch als diese den Antrag ausschlug, wurde sie gegeißelt und im Kerker eingeschlossen. Einge Taube brachte ihr Essen und die Engel schenkten ihr Trost. Die Wachmänner wurden daraufhin ebenfalls bekehrt.

Um zu verhindern, dass weitere Menschen durch Katharinas Ausstrahlungskraft bekehrt wurden, ließ der Kaiser sie rädern und vierteilen. Dabei zerbrachen die Räder und ihre Folterer wurden statt ihrer getötet. Letztendlich wurde Katharina enthauptet. Der Überlieferung nach floss aus ihrem Hals Milch statt Blut. Engel brachten den Leichnam der jungen Frau auf den Berg Sinai.

Ihr Sarg ist noch heute im Katharinenkloster auf dem Berg Sinai.

Schon im 13. Jahrhundert war Katharina neben Maria die meistverehrte Frau. Sie zählt außerdem zu einer der Vierzehn Nothelfer.

Pastorales Konzept

Im Dezember 2018 wurde das Pastorale Konzept nach einer fast zweijärigen Bearbeitungs- und Überarbeitungsphase, durch das Bistum Speyer genehmigt.

Am 24.02. wird es im Gottesdienst in der Bartholomäuskirche für die Pfarrei Hauenstein feierlich in Kraft gesetzt.

Das pastorale Konzept soll eine Richtschur für die Arbeit und das Leben in der Pfarrei Heilige Katharina von Alexandrien geben. Besonders wichtig sind dem Pfarreirat die Visionen für das Pfarrleben, denn diese sollen als Wegweiser dienen.

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